12. November 2009

Sieht so aus als wenn ich hier einige Jahreszeiten übersprungen hätte. Aber nur hier. Denn ich habe wirklich all die vergangenen Tage und Monate sehr intensiv erlebt.

Die erste Neuigkeit, die auch schon aus der geänderten Adresse hervorgeht: ich bin umgezogen.
Zusammen mit meiner jüngeren Tochter Valeska , die nun auch endlich langersehnte 18 ist (deshalb zählen auch eher die Minuten, die wir zusammen verbringen als die Stunden…), wohne ich seit September in Hörvelsingen.

Hörvelsingen ist ein kleiner Ort, der zu Langenau gehört und eingebettet ist in Wacholderheiden mit Schafen, die den Hügel runterrennen in solch einem Tempo, dass ich beim Zusehen jedes Mal denke, die machen gleich einen Salto nach dem anderen .

Ich hatte großes Glück und konnte das Haus eines Gärtners mieten. Und ich habe hier nun auch ein 20 m langes Gewächshaus, das auf seine Gestaltung allerdings doch bis zum nächsten Frühjahr wartet – aber dann werde ich dort mein Kräuterwissen mit den Pflanzen in die Erde geben und beides wachsen sehen. Darauf freue ich mich sehr – und werde hier berichten.

Ist Euch auch aufgefallen, dass die Laubfärbung in diesem Herbst besonders schön ist ? Es hat mit dem wundervollen Licht zu tun, das wir in den letzten Wochen auskosten durften.

Dieses Licht und die Farben gilt es in uns aufzusaugen.

Diese Bilder und die Sonnenstrahlwärme auf dem Gesicht helfen uns dann durch die Nebeltage hindurch!

Ja, und noch eine Neuigkeit: Es gibt auch wieder einen kleinen duftenden Laden hier in der Schulstrasse und das Haus hat einen lichtdurchfluteten Raum, den ich als Aromaraum eingerichtet habe. Hier können wieder Workshops, Massagen und Gespräche Zeit und Raum finden.

Meine Aromaräume waren immer besonders. Der in Bernstadt hatte zum Beispiel einen besonders wertvollen Wandanstrich und das hat den Raum für mich zu einem besonderen Raum gemacht.

Dieser Raum hier im Haus hat so viel Licht!

Morgensonne – Mittagssonne - Abendsonne

Das war hier im Haus der erste Raum, in dem ich mich gerne aufgehalten habe.

Er hat eine gute lichte Energie!

Nehmt so viel Licht und Wärme wie möglich in Euch auf – in der Natur und in freundlichen Begegnungen und Gesprächen und zehrt davon!

Das tut einfach gut! Liebe Grüße Elke

23.03.2009

Dieses Jahr haben wir einen langen Winter. Heute ist der 9. März und es schweben immer noch Schneeflocken vom Himmel. Vor einigen Tagen hörte ich allerdings morgens schon vertraute Vogellaute. Und die Schneeglöckchen lassen sich auch schon von den Sonnenstrahlen locken.

Mein Holzvorrat neigt sich dem Ende zu. Aber es wird noch ne Weile dauern bis wir ohne wärmendes Kaminfeuer auskommen. Sally hätte sich wie jedes Jahr an den Restschneeplatten erfreut und gerobbt, egal wie klein der Fleck war.

Ich habe mich zu einem Räucherkurs angemeldet und freue mich schon sehr darauf. Bald werde ich hier von meinen neuen Erkenntnissen berichten.

Aber für heute mal noch einen schönen und mutmachenden Satz für alle:
„Der Mut wächst immer mit dem Herzen und das Herz mit jeder guten Tat.“ (A. Kolping)

10.März 2009: Immer noch Winter

12. März: Vor 2 Jahren hatte ich mit einem lieben Menschen einen wunderschönen Abend. Der Gedanke daran und die Vorstellung erfüllen mich immer wieder mit Glück und Dankbarkeit.

Fuchs, wo ist die Zeit hin ?

Inzwischen habe ich viel gelernt.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Aus: „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint Exupéry

Do it !
ich glaub, das gilt heute mal wieder ganz besonders für mich.
Ich weiß, Ihr wartet alle schon sehnsüchtig auf meinen Shop.
Okay, er ist fast fertig und es kann losgehen...
...noch rechtzeitig vor meinem neuen Vorhaben.

Das heißt, es ist nicht neu. Es war schon so lange mein Wunsch und nun beginnt diese
Erfüllung am 22. März!

Ich werde stolze Lernende in der Heilpflanzenschule Calendula sein!
Neugierde und Wissenshunger bringe ich schon mal mit. Und ein Bisschen was weiß ich ja
schon über die Wunder der Natur, aber ich freue mich, jeden Tag Neues dazuzulernen.


30.10.2008

Ja, so eine Internet-Seite ist doch etwas ganz Spannendes. Sie ist nach einer langen Anlaufphase nun doch richtig gewachsen und ich möchte zunächst Stefan Gallas für die gelungene Umsetzung und die Geduld DANKE sagen.

Eigentlich hatte ich vor, hier von meinen Naturbeobachtungen oder besonderen Erlebnissen zu erzählen und wollte mit etwas Wunderschönem, Ermutigendem oder mit einem schönen Gedicht beginnen.
Aber nun möchte ich hier doch etwas erzählen, was mich traurig stimmt und gleichzeitig mit so vielen schönen Erinnerungen verbindet.
Sally, meine treue Begleiterin, eine Briard-Schnauzer-Hündin, ist Ende August in meinem Arm gestorben. Sie wurde fast 13 Jahre alt und ihre Kraft hat sehr lange ausgehalten.
Ich vermisse sie sehr.
Ich hatte in den Eingangstexten über sie geschrieben. Nun möchte ich ihr hier die ersten Zeilen in meinem „Tagebuch“ widmen.
Danke Salline !

„Er weinte, nicht brüllend, wie sonst häufig,
eher wie ein leise singender Regen“

Dieser Satz begleitet mich auch schon ungefähr 20 Jahre; ich fand ihn immer so schön und tröstlich, hab ihn mal irgendwo gelesen und wenn ich ihn nun auf mich umwandle, passt er an manchen Tagen:

Weinen wie ein leise singender Regen